Friday, 26 March 2010

Yeehaaa!

Ich twitteritterte ja schon davon:
Am gestrigen Donnerstag radelte ich so ziellos durch die Gegend, als es mir zwischen Roland Center und neuer Ochtum plötzlich so vorkam als wenn mein Ketten Bronco mich abwerfen wollte. Der Sattel ging so komisch rauf und runter. Also, angehalten, nachgeschaut und....Sattel in der Hand gehalten. Die Sattelstütze war stumpf unter dem Sattel abgebrochen. Ich muß wohl doch ein paar Gramm zugenommen haben....
Also rauf aufs Rad, aber nicht hinsetzen, Richtung B75 radeln, aber nicht hinsetzen, direkt zu Stadler zur Reparatur, aber nicht hinsetzen!!!!

Für € 6,-- Arbeitslohn haben die Zweiradmechaniker mich dann innerhalb von 20 Minuten aus meiner misslichen Lage befreit und mir ne neue Sattelstütze angeleimt.

Friday, 19 March 2010

The Happy Cyclist

There are those days in life when I am happy to be a cyclist...


Sunday, 28 February 2010

Shutter Island

Da hat Martin Scorsese mal wieder was Feines abgeliefert.
Die ersten 30 Minuten des Films sind schon ein wenig platt, denn Gefangeneninsel, Gewitter und Sturm, wenig Licht, schräge Typen und jede Menge "Psychos" sind für mich nicht unbedingt Dinge die einen film noir begründen sondern allenfalls eine übertriebene Aneinanderreihung von Klischees. Zum Glück hab ich den Anfang mit ein wenig Gähnen überstanden und weitergeschaut.

Im weiteren Verlauf hat mich dieser Film nämlich wirklich gefesselt und zwar hauptsächlich aufgrund des äußerst fein konstruierten, undurchschaubaren Plots sowie der Tatsache das das Ende des Films für den Betrachter nicht vorgegeben wird. Zwei Handlungsstränge sind hier bis zum Schluß (und darüber hinaus) möglich und somit wären auch 2 verschiedene Wertungen bzw. Enden möglich.

Auch wenns mir schwerfällt muß ich Leonardo di Caprio hier für seine schauspielerische Leistung loben, bei Ben Kingsley verkneif ich mir das...der steht wie immer über jeder Kritik und das ist gut so.

Wer gerne rätselt und auch gern mal sehen möchte wie man, theoretisch, einen Menschen psychisch komplett umdrehen kann, der sollte sich Shutter Island nicht entgehen lassen.

Saturday, 13 February 2010

Guidos Steilvorlage














Ist ja lustig. Ob er das gewollt hat? Da hat doch Guido W. von spätrömischer Dekadenz und geistigem Sozialismus herumrhabarbert und sogleich drängt sich mir der Verdacht auf, das Guido W. heimlich mit der Linken sympathisiert. Sein geistiger Sondermüll müsste doch ohne weiteres als Steilvorlage für die Linke gelten können, oder? Die oppositionelle Linkspartei jedenfalls könnte diese Äußerungen doch mit Kopfnicken und "Ja genau! So ist es! Zum Glück! Da wollen wir doch hin" kommentieren.

Sunday, 31 January 2010

Dr. Parnassus und Sherlock Holmes

An diesem Wochenende haben wir aufgrund von Bereitschaftsdienst und akuter Faulheit gleich 2 aktuelle Kinofilme nacheinander angeschaut. Da ich ja nun nicht gerade als ein TV Freund gelte, war alleine der Ansatz schon eine ziemliche Leistung.

Das Kabinett des Dr. Parnassus ist ein Film den ich mir nur 15 Minuten ansehen mußte um dann dringend Nachforschungen zum Regisseur anzustellen und um dann, na klar, heraus zu finden das diese liebevolle, spleenige und detaillierte Regie-Handschrift nur Terry Gilliam gehören kann. Ich habe die Monty Python Filme nicht nur wegen ihres Humors geliebt, sondern, genau wie Time Bandits, wegen Ihrer tollen Umsetzung und der sogenannten atmosphärischen Dichte. Das Kabinett des Dr. Parnassus ist die logische Fortsetzung. Und wem sich der Charme dieses abgefahrenen Fantasy Films nicht erschließt, der kann den Film zumindest als kurzzeitigen Ersatz für den Genuß bewusstseinserweiternder Mittel verwenden.

Bei der Neufassung von Sherlock Holmes verhält es sich ein wenig anders. Hier ist kein absoluter Regisseur Stempel zu erkennen und eigentlich ist es nur wieder ein neuer Film, der einen alten Klassiker mit ordentlich Actionszenen aufpeppt. Da wir beide die Sherlock Holmes Bücher des Arthur Conan Doyle sehr gerne mochten, waren wir natürlich auf diesen Film sehr gespannt und besonders Julia, als sozusagen stalinistische Film Kritikerin, erwartete hier nichts Gutes. Kurz gesagt: In diesem Film ist viel von Arthur Conan Doyles Beschreibungen geblieben, nur nicht die Hauptakteure Sherlock Holmes und Dr. Watson. Und genau das ist vermutlich einer der Pluspunkte dieses Films: Eben nicht den millionenfach beschriebenen Sherlock Holmes zum 100ten Mal nachstellen, sondern einfach frei interpretieren. In diesem Film ist Holmes eben deshalb eine Art verlotterter, introvertierter aber genialer Exzentriker der sich auch gerne einmal prügelt und sich mit seinen, für die Zeit schockierenden Ein- und Ausfällen, und seinem, für viele, eigenartigen Humor, nicht besonders viele Freunde schafft.
Was geblieben ist und eindrucksvoll dargestellt wird sind die Genialität und der Humor mit dem Holmes und Watson ihren Fall lösen. Neben all dem fand ich persönlich die Darstellung des alltäglichen Lebens im London des späten 19. Jahrhunderts außerordentlich gelungen. Alles in Allem ein kurzweiliger, absolut sehenswerter Film!


Tuesday, 26 January 2010

Cleverle hatte Räumdienst

Ein klirrend kalter Tag mit ordentlich 20 cm Schnee auf Wegen und Straßen. So war das noch vor gut einer Woche hier. Hab mich trotzdem mal auf das Fahrrad geschwungen und bin über die Wege geeiert.
Die Radwege waren alle ganz gut befahrbar, nur am Ende eines geräumten Weges erwartet mich das hier....eine gut 50 cm hohe Schneebarriere.
Was lässt das für Rückschlüsse auf den Schneeräumer zu?
1. Er haßt Radfahrer ?
2. Er hat eine spiegelglatte Großhirnrinde ?
3. Beides ?